CHRONIK der VOLKSSCHULE FURTH –

 

Auszüge aus der schriftlichen, reich bebilderten Chronik

 

 Über die Anfänge des Schulwesens in Furth gibt es keine Aufzeichnungen, doch wird bereits im Jahre 1579 in einer Rechnung ein Further Schulmeister namens Sixt Prattpogkh erwähnt. Bis zum Jahre 1723 befand sich das Schulzimmer im Gemeindehaus, dann verlegte Abt Bessel die Schule nach Göttweig.

 Im Jahre 1786 übersiedelte die Volksschule wieder nach Furth und zwar in das heutige Gebäude, das zum Meierhof gehörte und zu diesem Zweck aufgestockt wurde.
1881 besuchten bereits           
  51 Kinder aus Furth,
  48  Kinder aus Palt und
  21 Kinder  aus Aigen die Schule.

 Die beiden Klassenzimmer befanden sich im 1. Stock  des Hauses, im Erdgeschoß waren die Wohnung des Oberlehrers und die Zimmer der Unterlehrerin untergebracht. 1892 wurde eine 3. Klasse im 1. Stock zum Gemeindeamt hineingebaut.

 1904 wird die Further Volksschule vierklassig, der zusätzliche Raum entsteht aus einer ebenerdigen Privatwohnung der Gemeinde unter der 3. Klasse. Nun kommen auch die Kinder von Steinaweg und aus dem Panholz in unsere Schule.

 1909 zählt die vierte Klasse 101 Kinder!!
1911 wurden zum ersten Mal zweimonatige Ferien eingeführt (1 Woche ,,im Binden",
6 Wochen im Sommer, 1 Woche zur Lese).

 1924 wird das Gebäude gründlich ausgebessert und die Außenseite ,,geweißt und gefärbelt". Die Gemeinde stellte 1400m² Grund zur Anlage eines Schulgartens und eines Turnplatzes zur Verfügung (Areal der jetzigen HS).
1929 wurde Trinkwasser in die Schule geleitet. 1932 gab es am 1. August ein schreckliches Unwetter. Es hagelte nussgroße Eiskörner, in der Schule wurden
14 Fenstertafeln zerschlagen.

Die Zeit des 2. Weltkrieges brachte Einschränkungen. Im Jahre 1940 wurde die Schule mangels Heizmaterial vom 17. Februar bis zum 30. März gesperrt.
Auch 1942 wurden die Weihnachtsferien aus Ersparnisgründen verlängert.
Im Jahre 1943 sammelten die Schulkinder 96 kg Heilkräuter. Gegen Ende des Krieges wurde der Unterricht sehr unregelmäßig gehalten, es gab oft Fliegeralarm. In der 2. Klasse explodierte eine Handgranate.
Nach Kriegsende war die Schule in einem fürchterlichen Zustand. Das Dach war arg beschädigt, nur 9 Fenster waren heil. Lehrmittelraum und Bibliothek waren fast zur Gänze geplündert. Nur langsam konnten in den nächsten Jahren die Schäden ausgebessert werden.

Die Maikäfersammlung im Jahre 1948 erbrachte für 718 kg Käfer 353 S.
Im selben Jahr eröffnete die landwirtschaftliche Fortbildungsschule einen Lehrgang, in der Volksschule in der ehemaligen Meierstube des Meierhofes wurde eine Küche eingerichtet.

Beim Hochwasser im Jahre 1951 stand das Wasser im Schulkeller 80 cm hoch.

1955 wurde der ,,Tag der Freiheit" mit einem Festspiel von Dir. Schweißer begangen.
1958 werden Wasserklosetts eingebaut. Ab 1960 gibt es Schulmilch, 1/4l kostete 50 g.

1964 trat Dir. Schweißer nach 17 Jahren Leitung in den Ruhestand, ihm folgte Dir. Erich Schabasser.

Ab dem Jahre 1965 wird erstmals eine Sonderschulklasse geführt. SL Günter Sandner übernimmt diese Klasse.

1970 beschließt der Gemeinderat eine Zentralheizung in der Schule und im Gemeindeamt einzubauen.
Ab 1972 gibt es Waschbecken in den Klassen. 1974 wurde die Schule an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen - vorher erhielt die Schule ihr Wasser von der Raiffeisenbank.

 1977 trat OSR Erich Schabasser in den Ruhestand, ihm folgte Dir. Karl Gutscher.

 Im Schuljahr 1979/80 wurde Dir. Gutscher von Dir. Engelbert Schally abgelöst.

 1981 wurde der Elternverein gegründet, erste Obfrau war Christine Schraml.
1982 wurde die Fassade des Schulhauses an der Straßenseite ausgebessert und neu gestrichen. Auch der Schulhof wurde in diesem Jahr neu gestaltet und mit Waschbetonplatten ausgelegt. 

 1986 kaufte die Gemeinde vom Stift Göttweig den an die Volksschule angrenzenden ehemaligen Meierhof. Im 1. Stock wurden darin 2 Klassenräume und ein Lehrmittelzimmer geschaffen.

 1987 kaufte die Gemeinde vom Stift Göttweig ein an den Schulhof angrenzendes Grundstück von ca. 500m².
Im Frühjahr 1988 wurde mit dem Zubau begonnen, er soll 2 Klassen, ein Lehrerzimmer, die Direktionskanzlei, einen Sonderunterrichtsraum, sanitäre Anlagen und im Erdgeschoß den Turnsaal und die Zentralgarderobe beinhalten.

 1989 wurde auch der Umbau des alten Gebäudes in Angriff genommen. Alle Klassen erhielten neue Böden und Holzdecken, auch Fenster und Türen wurden ausgewechselt. Am 27. Oktober 1989 wurde die neugestaltete Schule gesegnet und ihrer Bestimmung übergeben.

 Im September 1992 übernimmt VOL Heidemarie Binder die Leitung der Volksschule. Dir. Engelbert Schally trat in den Ruhestand. Am 1. April 1993 wurde die provisorische Leiterin zur VS-Direktorin ernannt.

 In den folgenden Jahren wurde aktiv und fleißig gearbeitet:

 Eine Schulbibliothek wurde eingerichtet. Im Jahre 1994 wurde das erste Mal der Faschingsumzug durchgeführt.
Die Schulwallfahrt wurde bald zur lieben Gewohnheit.

 Die Zehnjährigen werden nun jedes Jahr mit einer Radfahrprüfung auf den Straßenverkehr vorbereitet. Am Fußballturnier für Volksschulen wurde teilgenommen.

 Im Juni gibt es immer ein großes Schulfest, zu dem Kinder, Eltern und die Bevölkerung von Furth eingeladen sind.

 Schüler nehmen am Bezirksmusikfest und an Malwettbewerben teil. Auch der Computer hielt Einzug in der Volksschule.

 

Im Schuljahr 2000/01 wurde das Lehrmittelzimmer zu einer Klasse umfunktioniert. Die Schule ist nun 11-klassig.
Auch eine Vorschulklasse wurde eingerichtet. 

 

Mit Beginn des Schuljahres 2001/02 wurde ein EDV Raum eingerichtet.
Insgesamt  10 PC´s - top ausgerüstet - stehen unseren Kinder zur Verfügung.
Im Trakt des Meierhofes wurde eine Bücherei mit einer gemütlichen Leseecke geschaffen. Auch an eine Fernseh- und Filmvorführungsmöglichkeit wurde gedacht.

 

Die Schule ist im Schuljahr 2003/04  10 – klassig, es gibt heuer keine Vorschulklasse.
Das Lehrmittelzimmer ist keine Klasse mehr.
Seit Beginn dieses Schuljahres sind alle PC's mit einem Internetzugang ausgestattet..

 Im Sommer 2004 wurde nach einer Bedarfserhebung der Ausbau des Dachbodens am Postgebäude nach dem Plan von Architekt Millbacher in Angriff genommen. Die Bauleitung hatte Ing. Langer. Hier wurden auf einer Fläche von ca. 250m2 zwei Klassen, ein Lehrerzimmer, ein Bewegungsraum und sanitäre Anlagen geschaffen.

 
Im Schuljahr 2004/05 werden an der Volksschule 7 VS Klassen mit 123 Kindern geführt. Die beiden ersten Klassen befinden sich im neu ausgebauten Dachboden des Postgebäudes. Angeschlossen sind drei Sonderschulklassen für Kinder mit Teilleistungsschwächen. Eine dieser Klassen wird als Berufsvorbereitungsjahr geführt. Hier werden unsere "Großen" mit viel Praxis auf das Berufsleben vorbereitet.
Der PC hat nun endgültig den Einzug in das Unterrichtsgeschehen gefunden - Schulbuch aus dem Internet und Computerlernspiele sind den Kindern vertraute Begriffe.

 

Im Schuljahr 2005/06 wird wieder eine Vorschulklasse geführt, die von Kindern aus Furth, Mautern und Paudorf besucht wird.
Es gibt den Computerraum mit 10 PCs, in dem auch Online gearbeitet werden kann.
In jeder Klasse befinden sich ein bis zwei PC, so kann der Unterricht individueller und noch abwechslungsreicher gestaltet werden.

 

Mit Beginn des Schuljahres 2006/07 übernimmt Dipl.Päd. VD Bettina Geppner die Leitung der Volksschule, Dipl.Päd. OSR Heidemarie Binder tritt in den wohlverdienten Ruhestand, in den sie in einer sehr herzlichen Feier im Turnsaal verabschiedet wird. Schüler, Eltern, Kollegen sowie Vertreter der Schulaufsicht, der Personalvertretung und der Gemeinde bedanken sich bei der langjährigen und verdienstvollen Direktorin.
In der Adventzeit besuchen die 2. und 3. Klassen die Volksoper in Wien mit einer Aufführung der beliebten Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, die ASO-Klassen besuchen den Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz. Im Sommersemester bringen Projekttage (z.B. 4. Klassen in Lackenhof), Wanderungen und Exkursionen Abwechslung in den Schulalltag.

 

Im Schuljahr 2007/08 wird – bedingt durch ständig steigende Schülerzahlen von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf - eine zusätzliche ASO-Klasse eröffnet. Unser Modell der individuellen Förderung von „besonderen Kindern“ in Kleinklassen, die jedoch im Schulalltag der Volksschule integriert sind, bewährt sich nun schon seit vielen Jahren und findet großen Anklang und Zulauf. Besonders hervorzuheben ist hier die praxisorientierte Ausbildung der Schüler im Berufsvorbereitendem Jahr (BVJ), die mit ihrem Lehrer Dipl.Päd. SOL Wolfgang Zeindl sogar unsere eigene Schulküche gebaut haben.
Im heurigen Schuljahr wird jede Klasse mit einem neuen Computer und einem 23 Zoll Flachbildschirm ausgestattet. Diese PCs sind mit einem Zentralserver verbunden und machen auch das Surfen im Internet möglich, was zeitgemäße Lernformen ermöglicht. Bei diesem Projekt ist das BVJ mit verschiedenen handwerklichen Arbeiten maßgeblich beteiligt.
Theateraufführungen im Turnsaal (Waldbühne: Räuber Hotzenplotz) sowie im Stadttheater (Superhenne Hanna) und in der Theaterwerkstatt St. Pölten (Das tapfere Schneiderlein) beleben den Schulalltag.
Die neue Unverbindliche Übung „Talentewerkstatt“ fördert kreative Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Bibelforschung, Musik und Theater und wird von den beiden Religionslehrerinnen Dipl.Päd. Gabi Teufner und Dipl.Päd. Maria Magnet geleitet. Den krönenden Abschluss findet diese Aktivität in der Aufführung des biblischen Musicals „Bartimäus“, das große Begeisterung hervorruft. Für die Kinder der ASO1-Klasse wird erstmals eine eigene sehr berührende Erstkommunionsfeier gestaltet, die 4. Klassen verbringen ihre Projekttage in Litschau.

 

Aufgrund des großen Erfolges wird im Schulforum des Schuljahres 2008/09 beschlossen, die Talentewerkstatt auszuweiten, in den Unterricht zu integrieren und für alle Schüler Aktivitäten wie z.B. Spaß an Bewegung, Kreatives Gestalten, Alte Spiele, Chor und Spielmusik, Experimente u.a. anzubieten. Die verschiedenen Gruppen präsentieren sich beim „Kreativen Jahresausklang: Lasst uns zu den Sternen schauen“ im Dezember im Turnsaal. Die älteren Schüler der ASO-Klassen bereiten sich heuer erstmals auf eine eigene Firmung vor, die im April in der Pfarrkirche Furth mit Weihbischof Dr. Anton Leichtfried gefeiert wird. Bereits zur Tradition gewordene Veranstaltungen wie die Theateraufführungen der Waldbühne Furth im Wald (heuer: Die Biene Maja) oder das Schulfest zum Ende des Schuljahres finden in gewohnter und bewährter Weise statt.

 

 

Neben den bewährten Aktivitäten (Wandertage, Lehrausgänge, Talentewerkstatt, Feiern im Jahreskreis wie Erntedank, Hl. Martin, Advent, Fasching…, Fahrradführerschein u.v.a.) und bereits schon traditionellen Veranstaltungen (Theateraufführungen, Schulfest…) gibt es auch im Schuljahr 2009/10 einige Ereignisse, die besonders hervorzuheben sind.

Folgende Projekte werden beim „Premium-School-Award“ eingereicht und werden durch ein Anerkennungsschreiben ausgezeichnet:
„WIR statt ICH und DU“ – Begegnungen der ASO-Klassen – Schüler mit Schülern des Bundesoberstufenrealgymnasiums für Leistungssport in St. Pölten -  Bau der Bühnenbilder für die Aufführung der Waldbühne (Der Zauberer von Oz) – BVJ - Betreuung der Weinreben im Schulhof - Kontakte mit Pflegeheim SENECURA in Brunnkirchen - Talentewerkstatt

Im Zuge des letztgenannten Projekts werden in der Geschichtenwerkstatt mit Hilfe unseres Mesners Albert Wilhelmi, eines ausgebildeten Buchbinders, Bücher mit selbstverfassten Geschichten und Gedichten gebunden. Einige Exemplare gibt es in der Schul- und in der Pfarrbücherei zum Ausborgen.

Im Februar sammeln die Schüler der ASO3 und des BVJ 400 Euro für das Waisenhaus „Children’s House of Hope“, das durch die schweren Erdbeben in Haiti zerstört wurde.
Die Kinder verkaufen mit ihrer Religionslehrerin Maria Magnet Aufstrichbrote im Pausenhof und übergeben den stolzen Erlös der Caritas.

Die 4. Klassen verbringen ihre Projekttage in Litschau, wo sie das Waldviertel näher kennen lernen können. Das BVJ erlebt eine tolle und interessante Sommersportwoche in Salzburg.

Die Teilnahme am Fußballturnier „Mike Cup“ bringt heuer einen schönen Erfolg. Das Bezirksturnier kann gewonnen werden, beim Waldviertelturnier wird der 5. Platz erreicht.

 

 

Bereits zu Beginn des Schuljahres 2010/11 erschüttert ein tragischer Todesfall unsere Schulgemeinschaft. Bianca Grekel, 16-jährige Schülerin des BVJ ist plötzlich und völlig unerwartet verstorben. Ihre geschockten Mitschüler werden von Klassenlehrer Wolfgang Zeindl, von Religionslehrerin Maria Magnet sowie vom neuen Further Pfarrer P. Josef Lackstätter seelisch betreut.
Das Schuljahr nimmt seinen gewohnten Lauf, aufgelockert durch verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten, über die laufend auf den entsprechenden Seiten unserer Homepage berichtet wird.
Da im Gegensatz zum allgemeinen Trend in Furth – v. a. bedingt durch den regen Zuzug – die Schülerzahlen steigen und da ein moderner Unterricht entsprechende Räume benötigt, wird immer wieder über eine Erweiterung unseres Schulgebäudes diskutiert, Zwei Klassen sind ja bereits seit einigen Jahren wegen des Platzmangels im alten Postgebäude untergebracht, in der Regel erste oder zweite Klassen.
Im Juni 2011 wird im Stift Göttweig wird ein Abenteuerspielplatz eröffnet, an dessen Planung unsere Schüler der 4. Klassen mitgewirkt haben.

 

 

Das Schuljahr 2011/12 ist geprägt durch zahlreiche und vielfältigste Aktivitäten.

Die 3. und 4. Klassen erhalten ab heuer regelmäßigen Schwimmunterricht im Hallenbad Krems. Der Transport erfolgt mit dem Gemeindebus.

Die 4. Klasse verbrachte bereits zu Beginn einige Tage in Litschau und lernte hier das nördliche Waldviertel besser kennen. Die ASO-Klassen verbrachten ihre Projekttage am Ende des Schuljahres auf dem Kinderbauernhof Kurz in Kamles in der Nähe von Zwettl. Neben lustigen Erlebnissen in der bäuerlichen Welt stand auch eine Besichtigung der Burg Rappottenstein auf dem Programm.

Dank der finanziellen Unterstützung (Erlös des vorweihnachtlichen Glühweinstandes der ÖVP) konnten die ASO-Klassen auch ein „Pferdeprojekt“ durchführen. Dabei wurde einige Male der Pferdehof von Frau Göbl in Hörfahrt besucht.

Im Turnsaal gab es wieder die beliebten Aufführungen der Waldbühne Furth im Wald sowie eine Vorstellung der Gruppe „Bluatschink“, außerdem die Musikanimation „Antonio Vivaldis vier Jahreszeiten für Kinder“. All dies wurde von den Kindern mit großer Begeisterung aufgenommen.

Weitere Aktivitäten (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Besuch des „Göttweiger Advent“ (ASO-Klassen)

Ritterprojekt (2. Klassen)

Schmetterlingsprojekt (2. Klassen)

Kräuterwanderung (1. Klassen)

Monatlich Zubereitung und Verkauf einer gesunden Jause (ASO3)

Schitag in Annaberg im Rahmen der Aktion „Ski4free“ (3., 4., ASO3)

Vorstellung des Kinderbuchautors Michael Roher (3. Klassen)

Exkursion in die Kunsthalle Krems (3. Klassen)

Besuch des Kinder- und Jugendbuchfestivals in St. Pölten (3. Klassen)

Besuch des Karikaturmuseums (2. Klassen)

Vorbereitung und Durchführung der Radfahrprüfung (4. Klasse, ASO1)

Verkehrssicherheitstraining „Hallo Auto“ (3., 4., ASO1)

Buchstabentag (1. Klassen)

Besuch der Kinderstadt „Minopolis“ in Wien (2. Klassen)

Besuch der Polizei in Mautern (4. Klasse)

Exkursionen nach Wien und St. Pölten (4. Klassen, BVJ-Klasse)

Auch im Bereich Religion gab es zahlreiche – von den Religionslehrerinnen durchgeführte – Aktivitäten:

Anlässlich des Weltmissionstagstages wurden Vanillekipferl gebacken und mit anderen Produkten nach der Sonntagsmesse verkauft. Der Erlös ging an die Kindermission, die heuer Projekte in Nicaragua unterstützte.

In der Fastenzeit beteiligten sich die Schüler an der Aktion „Verzicht“ des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten. Das ersparte Geld kam karitativen Zwecken zugute.

Für vier Schüler der ASO-Klassen fand in der Pfarrkirche Furth eine besonders schöne Firmung stattt.

Bibelnächte und Schulwallfahrten brachten den Kindern religiöses Brauchtum und Inhalte der Bibel näher.

Die Volksschule Furth nimmt immer wieder auch an sportlichen Wettkämpfen auf Bezirks- oder Landesebene teil. Heuer konnte dabei ein besonders spektakulärer Erfolg erzielt werden. Die Mannschaft Furth1 (4. Klasse) konnte beim Mattenhandballturnier in Krems den Titel Bezirksmeister erringen.

 
 

 

Schuljahr 2012/13

 Im August bzw. im Dezember 2012 nehmen wir Abschied von zwei Lehrerpersönlichkeiten, die langjährig das Geschehen der Volksschule Furth mitgeprägt haben. OSR Erich Schabasser und seine Gattin SR Hermine Schabasser sterben hochbetagt (beide im 98. Lebensjahr) kurz hintereinander. Generationen von Schülern werden sich in Dankbarkeit an sie erinnern.

Im heurigen Schuljahr gibt es eine Volksschulklasse mehr (8) sowie eine ASO-Klasse weniger (2). Daher wechselt Ingeborg Löffler von der ASO in die Volksschule und übernimmt die Klasse 1b, so kann der Lehrerstand erhalten bleiben.

Das Schulleben scheint immer lebendiger zu werden, viele Aktivitäten werden in den diversen Klassen-Berichten beschrieben. Theateraufführungen, interessante Exkursionen, sportliche und kulturelle Veranstaltungen bilden Höhepunkte im Schuljahr.

Neu ist im heurigen Schuljahr der Therapiehund „Exit“ von Kollegin Elisabeth Deim, der v. a.  im Unterricht bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen zum Einsatz kommt.

Die Nachmittagsbetreuung ist im Dezember in die neu adaptierten Räumlichkeiten des alten Rathauses übersiedelt. Kinder und Betreuerinnen haben nun viel Platz und fühlen sich hier sehr wohl. Beim Renovieren und Ausstatten der Räume war in bewährter Weise die BVJ-Klasse  mit ihrem Lehrer Wolfgang Zeindl im Großeinsatz und konnte so der Gemeinde einiges an Kosten ersparen.

In nicht allzu ferner Zukunft können hoffentlich auch einige Klassen im ehemaligen Rathaus Einzug halten.

 

 

Schuljahr 2013/2014

Das Schuljahr ist geprägt von zahlreichen Aktivitäten. Alle Lehrer sind stets bemüht, den Kindern den Schulalltag so abwechslungsreich wie nur möglich zu gestalten.

Die nun schon bewährte „Talentewerkstatt“ bietet immer wieder neue Themen, die sehr gerne angenommen werden, z.B.: Schneller – höher – weiter, Erste Hilfe, Geometrie, Kulinarische Weltreise, Experimente, Naturforscher u.v.a..

Ausflüge und Exkursionen (Schwechat, Carnuntum, Kraftwerk Ottenstein, Landeshauptstadt St. Pölten), Projekttage (ASO-Klassen: Steiermark), religiöse Veranstaltungen (ASO-Messen mit Frühstück im Pfarrhof, Schulwallfahrt nach Paudorf) sowie karitative Aktionen (Vanillekipferl backen, Verköstigung nach der Martinsfeier, Aufstrichbrote als Pausenverkauf), deren Erlös an die Kindermission bzw. an Flüchtlingskinder ging, bereiteten den Kindern nicht nur Freude, sondern auch viele neue Erfahrungen.

Auch die Lehrer bildeten sich fleißig weiter und frischten u.a. ihre Kenntnisse in „Erster Hilfe“ wieder auf.

Zur Sicherung der Schulqualität werden zwei Kollegenteams (Leseförderung, Bewegung im Unterricht) unter der Leitung von Mag. Sylvia Cizek gebildet.

Bei der Nachmittagsbetreuung wird großer Wert auf gesundes Essen gelegt, die Volksschule wird im Rahmen des Gemeindeprojekts „Vitalküche“ bestens von der Firma „Tafelspitz“ versorgt.

 

 

Schuljahr 2014/15

Ein Schwerpunkt im heurigen Schuljahr ist das Gestalten einer neuen Schulbibliothek unter der Leitung von Mag. Sylvia Cizek, Lehrerin der ASO1-Klasse.

Seit April verwenden wir das Internetprogramm“Antolin – Mit Lesen punkten“, ein innovatives Online-Portal zur Leseförderung auf allen Schulstufen. Dieses bietet Quizfragen zu Kinder- und Jugendbüchern, die die Schüler – auch zu Hause – beantworten können. Dazu hat jeder Schüler ein persönliches passwortgeschütztes Lesekonto, auf dem die Leseleistung verbucht wird, die auch vom Klassenlehrer überprüft werden kann.

Im Rahmen eines Projektunterrichts verfasst die 3b-Klasse mit ihrer Lehrerin Ingeborg Löffler ein Heimatbuch. Ein Semester lang beschäftigen sich die Schüler mit der Geschichte und der geografischen Lage  der Marktgemeinde Furth bei Göttweig. In den einzelnen Kapiteln des Werkes werden die Katastralgemeinden, Wanderwege und Bildstöcke vorgestellt, die im Rahmen von Lehrausgängen – meist in Begleitung des hervorragenden Fotografen Gerold Lackner – erkundet wurden. Berichte von Zeitzeugen und aus der Schulchronik sowie Sagen schreiben die Kinder auf und illustrieren sie.

In einer Auflage von einigen Hundert werden die Bücher in der Strafanstalt Stein gedruckt und gebunden. Einige Exemplare sind noch im Gemeindeamt erhältlich.

Im Dezember nimmt die VS zwei Flüchtlingskinder aus Syrien auf, die mit ihrer Familie Zuflucht im Stift Göttweig gefunden haben. Die pensionierte Hauptschullehrein Eva Schatzl gibt ihnen regelmäßig Deutschunterricht und so können sie sich rasch in die Klassen- und Ortsgemeinschaft (als Ministranten und Feuerwehrmitglieder) integrieren.

 

 

Schuljahr 2015/16

Das Schuljahr beginnt unter dem Eindruck einer großen Flüchtlingsbewegung, die ganz Europa betrifft und fordert. Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten in Asien und Afrika (Syrien, Afghanistan, Irak, Pakistan, Sudan,…) flüchten zu 10 000en über das Mittelmeer bzw. über den Balkan nach Europa, wo sie sich eine sichere Zukunft erhoffen.Skrupellose Schlepperbanden, die den Menschen oft ihr letztes Geld abnehmen, lotsen Flüchtlinge in überfüllten Booten oder Lastautos in EU-Länder, wobei es immer wieder zu furchtbaren Dramen kommt: Menschen ertrinken zu Hunderten, weil Boote kentern oder ersticken zusammengepfercht in diversen Fahrzeugen.

Auffanglager wie Traiskirchen sind hoffnungslos überfüllt, Menschen schlafen zu Tausenden in Zelten oder im Freien. Auch viele Kinder haben unter diesen Zuständen zu leiden.

Das Ziel der meisten Vertriebenen ist Deutschland, aber auch in Österreich suchen viele Menschen um Asyl an. Zahlreiche Organisationen, aber auch Privatpersonen helfen spontan und unbürokratisch, trotzdem ist der Bedarf vor allem an menschenwürdigen Unterkünften groß.

Angesichts solch schrecklicher Zustände kann niemand mehr wegschauen und auch in Furth haben mehrere Familien unter dem Motto „Furth hilft“ zum Spenden aufgerufen. Einzelne  Klassen beteiligen sich eifrig daran und sammeln, um sinnvoll zu helfen, Toiletteartikel, die die Kinder gemeinsam verpacken und zur Sammelstelle in den Pfarrhof bringen.

Einige Flüchtlingskinder werden in verschiedenen Klassen als außerordentliche Schüler unterrichtet. Die pensionierten Lehrerinnen OSR Heidemarie Binder und SR Eva Schatzl erteilen ihnen regelmäßig und ehrenamtlich zusätzlichen Deutschunterricht.

Gelebte Nächstenliebe hat in unserer Schule Tradition, was die zahlreichen karitativen Aktionen, an denen sich immer wieder auch der Elternverein (z.B.  Flohmarkt) beteiligt, beweisen.

Nach dreimonatiger Bauzeit wird der neue Schulhof im Juni feierlich eröffnet. An den Planungs- und Vorbereitungsarbeiten waren Schüler, Lehrer und auch der Elternverein beteiligt.

 

 

Schuljahr 2016/17

Die beiden ersten Klassen beginnen wieder in der „Postschule“ (Gemeindehaus), da die Raumnot im Hauptgebäude nach wie vor eklatant ist. Pläne zur Erweiterung und zum Umbau werden geschmiedet.

Allerdings sind alle Klassen auf dem neuesten Stand der Technik mit Beamern ausgestattet. Außerdem gibt es neben dem Computerraum jede Menge Laptops in diversen Unterrichtsräumen.Bei technischen Problemen ist Kollege Wolfgang Zeindl der kompetente und stets hilfreiche Ansprechpartner.

Die Nachmittagsbetreuung findet im ehemaligen Rathaus statt, wo sich eine Küche, Lern- und Aufenthaltsräume befinden. Freiwillige Helfer geben in diesen Räumlichkeiten erwachsenen Asylwerbern Deutschunterricht.

Unsere ASO (Allgemeine Sonderschule)-Klassen werden in „Kleingruppen-Klassen“ umbenannt. Neben sieben VS-Klassen gibt es heuer drei angeschlossene Kleinklassen mit Kindern mit „sonderpädagogischem Förderbedarf“ sowie das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), in dem Schüler mit besonderen Bedürfnissen bestens und sehr individuell auf das Berufsleben vorbereitet werden. Abschließende erlebnisreiche Projektwochen in Salzburg bereiten den austretenden Schülern jedes Jahr einen schönen Abschied von der Schulzeit.

Flüchtlingskinder sowie leseschwache Schüler werden auch im heurigen Schuljahr von pensionierten Lehrerinnen und sogenannten „Lesebotschafterinnen“ betreut.

Zahlreiche Aktivitäten bringen Abwechslung in den Schulalltag, den es als solchen kaum
mehr gibt.

Folgende Aufzählung ohne Anspruch auf Vollständigkeit soll dies verdeutlichen:

* Feste und Feiern im Jahreskreis: Schulgottesdienste zu Ostern,Schulbeginn und -schluss, Erntedank-, Advent-, Weihnachts- und Aschenkreuzfeier, Faschingsumzug

* Sportliche Aktivitäten: Schwimmen, Eislaufen, Schitage

* Theater: Besuche von Vorstellungen im Landestheater St. Pölten sowie in Krems, traditionelle Aufführungen der Waldbühne Furth im Wald jährlich im Turnsaal

* Exkursionen: St. Pölten, Krems, EVN-Kraftwerk Theiß, Museen…

* Lehrausgänge: Gemeindeamt, Feuerwehr, Weinlese, Bauernhof, Wald, Sehenswürdigkeiten in unserer Marktgemeinde...

* Wandertage und Ausflüge in naher und fernerer Umgebung

* Projekttage mit Übernachtungen und zahlreichen Aktionen

* Lese- und Bibelnächte im Schulhaus

* Talentewerkstatt mit vielfältigen Angeboten

* Schulwallfahrten mit wechselnden Zielen

* Verkehrserziehung: „Hallo Auto“, Radfahrprüfung

* Karitative Aktionen v.a. im Rahmen des Religionsunterrichts

* Feste zu besonderen Anlässen, z.B. Lesefest

* Außerhalb der Unterrichtszeit meist unterstützt oder veranstaltet vom Elternverein:Flohmarkt, Öffentliche Theatervorstellung der Waldbühne am Samstag, Martinsfeier (heuer: Lichterfest im Dezember), Schulfest im Juni. Der Erlös dieser Veranstaltungen kommt stets den Schülern und der Schule zugute.

Ein neues Projekt ist in diesem Jahr „DANC' IN SCHOOLS“, bei dem allen Schülern eine Woche lang von professionellen Tänzern moderne Tanztechniken vermittelt wurden, die von den Kindern beim großen Abschlusskonzert präsentiert wurden.